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27. Januar - 12. Februar 2010

Bilder aus dem Vorhof des Satans

Sara Atzmons Vortrag in der Marktkirche als PDF-Datei (download)
Interview mit Sara Atzmon im SWR2 vom 28.01.2010 als MP3 (download)

„Bilder aus dem Vorhof des Satans“ so heißt eine Ausstellung, die in der Marktkirche und im benachbarten Gemeindehaus im Januar gezeigt wird und die am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar eröffnet wird.

Die Überlebenden der Konzentrationslager haben nach der Befreiung nur selten, zumeist aber gar nicht über ihre Deportation und ihre Haft gesprochen. Sie wählten häufig eine lange Zeit des Schweigens, um trotz der psychischen Verletzungen, die sie erlitten hatten, weiterleben zu können.

Die Künstlerin Sara Atzmon, deren Bilder im Januar in Neuwied zu sehen sind, durchlitt als eines von mehr als zweitausend Kindern das Inferno von Bergen Belsen gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern. Sie gehörte zu den Juden, die noch wenige Tage vor dem Eintreffen britischer Truppen in Bahnwaggons zusammengepfercht und von dort abtransportiert wurden, um ihre Befreiung so lange wie möglich zu verhindern. Sara Atzmon war damals 12 Jahre alt.

Nahezu vierzig Jahre vergingen, bis sie über die Geschichte der Verfolgung ihrer Familie und über die todbringende Hölle der Lager zu sprechen begann.

Jahrzehntelang hatte Sie die Erinnerung zurückgedrängt, um ihre ganze Kraft zunächst für ihr neues Leben in Israel und später für die Gründung einer Familie einsetzen zu können.

Erst 1987, nachdem sie verschiedene Malkurse absolviert hatte, fing sie an, mit künstlerischen Mitteln die Geschichte ihres Leidens und die der Verbrechen am jüdischen Volk in Bildern und Skulpturen festzuhalten.

Wer heute Sara Atzmons Arbeiten betrachtet, sieht darin ihre ganz eigene Form, die Erinnerung an die Zeit des Leidens und der Erniedrigung auszudrücken. Sie selbst schreibt über den Weg ihres künstlerischen Schaffens: „Man muss dorthin in gewaltiger Angst zurückkehren, den Atem anhalten und ein Bild nach dem anderen zeichnen. Die Bilder folgen aufeinander vor meinem geistigen Auge. Ich bin jetzt stark, ich kann ohne Furcht zurückblicken! Kann ich es wirklich?“

Lange Zeit sind in unserem Land die Opfer des Völkermordes nicht angemessen zur Kenntnis genommen worden. Die Fragen zur Geschichte des Nationalsozialismus waren an den Tätern und ihren Taten orientiert. So blieben die Opfer hinter den abstrakten Zahlen der Statistik des Massenmordes verborgen.

Mit ihren Bildern lädt uns Sara Atzmon ein, als Betrachter ihrer Bilder an den Erinnerungen der Opfer teilzuhaben. Mit ihrer Ausstellung wollen der Deutsch Israelische Freundeskreis Neuwied und die Marktkirche die Verantwortung für eine bleibende Erinnerung an die deutschen Verbrechen während der Zeit des Nationalsozialismus unterstreichen.

Die Ausstellung wird vom 27. Januar bis 12. Februar 2010 in der Marktkirche und in den Räumen des Gemeindehauses zu sehen sein.

Die Eröffnung ist am 27. Januar um 18.00 Uhr

Zur Ausstellung von Sara Atzmon wird es vom Deutsch Israelischen Freundeskreis und der Marktkirchegemeinde begleitende Veranstaltungen geben.

Donnerstag, 28. Januar 2010, 19.30 Uhr

Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden
Vortrag von Rolf Wüst (Vorsitzender des Deutsch-israelischen Freundeskreises Neuwied)Gemeindehaus an der Marktkirche

Sonntag , 31 Januar 2010, 10.00 Uhr

Ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß....“ (Psalm 31,9.13)
Gottesdienst zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

  


30. Oktober – 25. November

Im Jubiläumsjahr 125 Jahre Marktkirche Neuwied
Himmlisches Licht

Glasfenster in Neuwieder Kirchen
Fotografien von Marie Schäfer
 

Die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen!

 

Viele Neuwieder wussten es schon immer: Neuwieds Kirchen beherbergen einen unschätzbaren Reichtum von kunstvollen Glasfenstern, gestaltet von berühmten Künstlern. Künstler, die weit über die Landesgrenzen hinaus, mancher weltweit, Glasfenster in großen und kleinen Kirchen gemalt und gestaltet haben. Johannes Beek, Erhardt Klonk, Georg Meistermann, Bruder Lukas Ruegenberg, Paul Weigmann und viele andere.
Sie alle haben sich nicht mit der Vorstellung von schönen Farben und glatten Linien begnügt, wie Georg Meistermann es einmal beschrieb. Und er fährt fort: Ich muss den Raum kennen, ich muss ihn vor mir sehen, ich muss ihn begehen, mich darin aufhalten, um ein Raumgefühl zu bekommen. Und ich muss wissen, was da geschieht.  
Dann und nur dann entstehen Meisterwerke, verbinden sich Kirchenarchitektur und Glasfenster zu einer Einheit.
Figürliche und ornamentale Darstellungen erzählen das Heilsgeschehen aus dem Alten und Neuen Testament, sie erzählen aus einer Zeit, die zwei oder viele Jahrtausende zurückliegt. Andere Glaskunstwerke wagen Glaubensaussagen wie es dereinst sein wird, nachdem die Zeit vollendet ist.
Marie Schäfer hat die Glasfenster Neuwieder Kirchen porträtiert und zeigt anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Marktkirche Neuwied eine kleine Auswahl im Gemeindesaal.
Auf vielen Bildern ist die monumentale Architektur auf Grund des gewählten Blickwinkels zu sehen und der Betrachter erlebt die Einheit Glasfenster und Architektur. Andere Bilder erschließen dem Betrachter eine ganz neue Sicht, weil das hereinströmende Sonnenlicht Formen und Farben auf das Mauerwerk zaubert. Und bei einer dritten Gruppe von Bildern wird das Auge des Betrachters auf einen Ausschnitt konzentriert und er macht eine neue bewegende Entdeckung.
Die Ausstellung möchte alle Besucher anregen, die Kirchenarchitektur und die Glaskunstwerke „vor Ort“  in einer Stunde der Stille auf sich wirken zu lassen und zu genießen.

Ausstellungseröffnung am 30. Oktober 2009
Im Rahmen einer Vernissage

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag, Dienstag, Donnerstag 15.00 – 18.00
Freitag   10.00 – 12.00 und 15.00 – 18.00
Sonntag 11.00 – 12.00 und 15.00 – 18.00

 

 

 

 4. April - 4. Mai 2009 in der Marktkirche

Historische Bilder der Marktkirche werden anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums vom 4. April an bis zum 4. Mai in einer Ausstellung in der Marktkirche zu sehen sein. Zum Teil werden Bilder gezeigt, die bis jetzt kaum bekannt sind und die durch die Mithilfe des Kreismedienzentrums Neuwied, so wie durch das Archiv der Stadt Neuwied in Rommersdorf der Kirchengemeinde für diesen besonderen Anlass zur Verfügung gestellt wurden.

 


Insgesamt  zeigen 40 Schwarz-Weiß-Fotografien Stationen aus dem Leben der Marktkirche. Dabei sind sowohl Bilder vom Bau der Marktkirche, von den vielfachen Hochwassern vor dem Deichbau, wie auch Bilder, die das Ausmaß der Zerstörung nach dem Krieg und den Wiederaufbau der Marktkirche dokumentieren zu sehen. Natürlich gibt es auch Fotos, die zeigen, wie die Kirche einmal in ihren Anfangsjahren dekoriert war, und wie sich das nach mehreren Innenrenovierungen bis zum heutigen Tag verändert hat.

Für alle, die ihre Stadt noch aus alten Zeiten in Erinnerung haben, ist diese Ausstellung sicherlich  genauso interessant wie für diejenigen, die mehr über die Geschichte der Marktkirche erfahren wollen.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Festabends zum Jubiläum, der am 4. April um 19 Uhr stattfindet, eröffnet. Hierzu sind alle Gemeindeglieder und Interessierten herzlich eingeladen.

Während der Ausstellung ist die Kirche nur zu festgelegten Zeiten geöffnet. Die genauen Zeiten entnehmen Sie bitte den Anschlägen am Kirchenportal.

 

 

 

"Himmel  Erde  Mensch“ eine Ausstellung zur Passionszeit

Über den Tod und das Sterben von andern zu hören und zu reden ist eine Sache. Den eigenen Tod zu bedenken ist eine andere.
Nicht selten drängt es uns, eine Sterbenachricht zu kommentieren. „Das hat sie nicht verdient.“ „Es ist wenigstens schnell gegangen“.  „Man muss ja froh sein.“
Welcher Tod, für wen gut oder schlimm ist, richtig oder falsch, hängt vermutlich mit den eigenen Wünschen und Ängsten zusammen. Wie möchte ich sterben? Traue ich mich, darüber nachzudenken? Andere zu fragen?
 
Es gibt ein Leben vor dem Tod aber es gibt kein Leben ohne den Tod.
Dass man im Leben über den Tod nachdenken kann und von der Auferstehung her das Scheitern deuten kann, dorthin wollen die Bilder von Pia Rubröder Riedel führen..
Unter dem Titel  „Himmel  Erde   Mensch“  werden sie ab dem 1. März im Gemeindehaus der Marktkirche zu sehen sein. Mit einem Gottesdienst und einer anschließenden Vernissage wird die Ausstellung an diesem Tag um 10 Uhr eröffnet werden.
 
In den darauffolgenden Wochen der Passionszeit werden die Bilder von Pia Rubröder Riedel auch die Themen der Passionsandachten bestimmen. Die Andachten werden wöchentlich mittwochs stattfinden:
 
4. März, Thema "Der Tod, die große Kostbarkeit." 
11. März, Thema: "Der Tod, eine Lebensfrage." 
18. März , Thema: "Jeder stirbt seinen eigenen Tod."  
25. März, Thema: "Des Todes Tod." 
1. April, Thema: "Unser Erkennen ist Stückwerk."
 
Alle Andachten finden in der Marktkirche statt und beginnen jeweils um 19.30 h.
 
 

 
 
Gräber des jüdischen Friedhofs

 
Schülerinnen und Schüler eines Kunstgrundkurses des Werner Heisenberg Gymnasiums haben sich mit der jüdischen Geschichte Neuwieds historisch, kulturell und künstlerisch auseinander gesetzt. Hieraus entstand eine Ausstellung von Fotographien, Zeichnungen und Frottagen von Gräbern des jüdischen Friedhofs in Niederbieber. Die Ausstellung ist bis zum 28.11. im Gemeindehaus zu den Öffnungszeiten des Café Auszeit zu besichtigen.
 
 

 
 
19. September – 5. November 2008

Stille Liebe  – Grabmalkunst
auf dem Alten Friedhof
Fotografien von Marie Schäfer
 
Marie Schäfer Stille LiebeBei einem Gang über den Alten Friedhof Neuwied an der Julius-Remy-Straße findet man an den Grabsteinen der Verstorbenen Zeichen der Liebe, der Trauer, aber auch der Hoffnung.
Oft versteckt unter Efeu oder abseits vom Wege, so dass manche Ornamente, Rosetten und Symbole erst auf den zweiten Blick entdeckt werden. Marie Schäfer hat einige in ihren Fotografien fest-gehalten und für diese  Ausstellung zusammengestellt.
 
Die kunstvoll gestalteten Steine helfen, den Schmerz und die Trauer zu überwinden, die Erinnerung an den liebsten Menschen wach zu halten und den Tod als Ende des Lebens, aber nicht der Liebe zu begreifen, denn die Liebe ist stärker als der Tod.
 
Jede Fotografie wird von einem von Marie Schäfer verfassten lyrischen Gedicht (Haiku) begleitet, der kürzesten, aus Japan stammenden dreizeiligen Gedichtform.

 

 

 

26. Oktober - 18. November 2007

Orthodoxe Kunst im Gemeindehaus der Marktkirche

Ikonen sind Kultbilder. Sie begleiten die orthodoxen Gläubigen von der Geburt bis zu ihrem Tod und erfüllen eine Schutzengelfunktion. Den Wert und die Bedeutung dieser religiösen Objekte will nun eine Ausstellung im Café Auszeit den Besuchern nahe bringen. Dort sind vom 26. Oktober bis zum 18. November mehr als 30 griechisch orthodoxe Ikonen ausgestellt, die Gestalten und Szenen aus der Heilsgeschichte zeigen.Gemalt wurden die religiösen Bilder von Ingrid Ripka. Die Religionslehrerin lebte von 1987 bis 1996 in Griechenland. In dieser Zeit fand sie Zugang zur byzantinischen Kunst, so auch zu den orthodoxen Heiligendarstellungen und ließ sich zur Ikonenmalerin ausbilden. Die Künstlerin, die heute im Hunsrück lebt, hatte schon mehrere Ikoneausstellungen in Deutschland und Griechenland. Die Ikonen im Gemeindehaus der Marktkirche und im Café Auszeit zeigen Christus, die Mutter Gottes, die Erzengel Gabriel und Michael oder den Heiligen Georg. Alle Exponate sind auf alte nachgedunkelte Eichenhölzer gemalt worden, die den Werken mit den leuchtenden Farben dadurch eine besondere Note geben.
REFLEXIONEN
Erfahrung mit Brustkrebs

 

 

 

25. August - 1. Oktober 2007

Draht-Seil-Akte
Fotos und Objekte aus Holz von Christine Welter

Als „Sammlerin mit der Kamera“ bezeichnet sich Christine Welter, deren Fotographien und Objekte vom 25. August bis 1. Oktober unter dem Titel „Draht-Seil-Akte“ im Café Auszeit und im Gemein-dehaus zu sehen sein werden.
 
Detailaufnahmen aus der Natur, Architektur, Technik und von ganz alltäglichen Dingen sowie von Marodem. Aber auch die spezifische Struktur, Form oder Farbe eines Objektes sind bei ihrer Motivauswahl entscheidend. Dazu kommt das Spiel mit Licht und Schatten, sowie Schärfe und Unschärfe.
 
 
 
Daneben wird Christine Welter Objekte aus Holz zeigen, die sie bei Spaziergängen durch Wald, Weinberge, am Fluss oder am Meer ansprachen und inspirier-ten. Die bereits von Sand, Wasser und Wind entstandenen Formen greift sie dabei auf und unterstreicht sie durch ihre Bearbeitung.
 
Christine Welter wurde 1955 in Neuwied geboren, ist gelernte Sozialarbeiterin und seit 2003 im Bereich der Mediengestaltung tätig. Die Ausstellung wird am 25. August um 18 Uhr im Rahmen der Neuwieder Kulturnacht eröffnet.

 

 

 

Fünf Künstlerinnen und Künstler des KUNSTFORUMs Westerwald zeigen ausgewählte Arbeiten im Café Auszeit an der Marktkirche in Neuwied. Großflächige und abstrakte Acrylbilder sind von Brigitte Struif und Sylvia Weber aus Hachenburg zu sehen.
Mit ausgeprägtem Formsinn und kraftvollen Farben wollen sie Gefühle, Stimmungen und Eindrücke für den Betrachter sichtbar und nachempfindbar machen. Holzskulpturen von Simone Levy aus Höhr-Grenzhausen faszinieren durch ihre weichen und fließenden Formen. Der Mensch in seinen verschiedenen Posen und Lebensformen, das Begreifen und Entdecken der menschlichen Formen steht im Vordergrund der Keramikarbeiten von Elisabeth Jung aus Altenkirchen. Abgerundet wird die Ausstellung durch die Skulpturen aus Bronze des überwiegend im Ausland arbeitenden Bildhauers und Bühnenbildners Professor Jewgeny Kulikow aus Kirchen/Freusburg. Das facettenreiche Angebot von Bildern und der Formenreichtum der ausgestellten Skulpturen aus Bronze, Keramik und Holz wollen den Ausstellungsbesuchern eine Atmosphäre voller „Rhythmus und Harmonie“ schaffen.
 

 
 
Die Vernissage findet am Freitag, 1. Juni 2007 um 17 Uhr im Café Auszeit (Gemeindehaus der Marktkirche) in Neuwied statt. Im Rahmenprogramm werden Simone Levy (Gesang) und Liudmila Karanova (Klavier) die Besucher der Vernissage unterhalten. Alle Kunstinteressierte sind zur Vernissage herzlich eingeladen.

Die Kunstausstellung ist vom 2. Juni bis 2. Juli 2007 geöffnet. Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen zum KUNSTFORUM Westerwald und den Künstlern finden sich auf der Homepage des Kunstforums unter: www.kunstforum-westerwald.de .

 

 

 

 

 


 

 

20. April - 18. Mai 2007

Poesie in Stein – himmelwärts
Zauberhafte Giebel Neuwieder Bürgerhäuser

Schon bei der ersten Begegnung mit Neuwied war Marie Schäfer von dieser wunderschönen Stadt und ihren architektonischen Kostbarkeiten begeistert. Insbesondere haben sie die einzigartige Schönheit der Giebel der Neuwieder Häuser fasziniert: Giebel voller Poesie, so stolz und erhaben,  als wollten sie ihre Geschichte in den Neuwieder Himmel schreiben…
 
 
In vielen ausgedehnten Streifzügen durch Neuwieds Straßen lernte sie ihre neue Heimat kennen, setzte sich mit ihren Motiven auseinander und  nahm auch Kontakt zu Bewohnern und Hausbesitzern auf. Als engagierte Fotografin begann sie sehr bald, die Poesie der Giebel in ihren Bildern festzuhalten. So sind ihre Fotografien keine Dokumentationen, sondern fangen vielmehr die Schönheit und Lebendigkeit der historischen Giebel in ungewohnter Sehweise ein.
 
 
 
 
Marie Schäfer will mit ihren Bildern ihre Begeisterung und Bewunderung für die damalige Baukunst ausdrücken. Sie hofft, dass ihre Fotografien dazu beitragen, für die Neuwieder Giebelschönheiten noch mehr Bewunderer zu begeistern.
 
 
 
Darüber hinaus wird Marie Schäfer zum Ausstellungsbeginn ein Buch mit dem Titel „Poesie in Stein – Neuwieds zauberhafte Giebel“ vorlegen, wobei jedem Bild ein kleiner poetischer Text zugeordnet ist.
 
 
Marie Schäfer lebt und arbeitet seit Mai 2006 in Neuwied. Zuvor konnte sie in mehreren Ausstellungen ihre technisch orientierten Fotografien zeigen, u. a. auch im Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim.
 
 
Die Ausstellung von Marie Schäfter wird am Freitag, den 20. April um 17 Uhr im Rahmen einer Vernissage eröffnet.
 

 

1. März - 10. April 2007 (Ausstellung verlängert)

"Metapher des Lebens"
Ausstellung mit Werken von Sonngard Schneider

Die Symbolhaftigkeit von Blüten und Vögeln charakterisieren die Bilder, die Sonngard Schneider ab dem 1. März im Gemeindehaus und im Café Auszeit zeigen wird.

Schon einmal war die Koblenzer Künstlerin, damals mit ihrem Zyklus „Himmlisches Gefühl“, zu Gast im Gemeindehaus an der Marktkirche.
 
Die Bilder, die jetzt ausgestellt werden, gehören zu ihrem dritten Zyklus mit dem Titel „Lebendigkeit der Natur“. Sonngard Schnei-der möchte mit ihren schöpferischen Aus-drucksformen auf die nicht sichtbaren Kräfte aufmerksam machen, die uns umgeben. Für sie sind Blütenformen nicht nur  schön anzusehen und eine Zierde, sondern eine Metapher für das Leben selbst.
 
Sonngard Schneider, die ihre künstlerische Ausbildung 1992 in Hamburg begann, erwarb eine akademische Schulung in Zeichnung und Malerei und erhielt ab 1995 künstler-ischen Unterricht bei der Künstlerin Miguelle Padgett. Neben Neuwied und Koblenz fanden   Ausstellungen von ihr in Köln, Berlin, Paris und Wien statt.
 
Die Ausstellung von Sonngard Schneider wird am Donnerstag, den 1. März um 17:00 Uhr im Rahmen einer Vernissage eröffnet.
 

 
4.-25. Februar 2007

Original - Graphiken von Emil Schumacher zum Buch Genesis
 
Emil Schumacher zählt zu den international repräsentativen Vertretern der informellen Kunst. Im Winter 1998 hat er in seinem Atelier in Hagen 18 Graphiken auf Azetatdruckfolien geschaffen. 1999 im Todesjahr des Künstlers wird das Buch Genesis mit seinen Graphiken im Atelier von Har El in Jaffa in Israel gedruckt. Die Farben sind im Handdruckverfahren in Serigraphie und Terra-graphtechnik hergestellt worden. Das Buch erscheint in der limitierten Auflage von 120 Exemplaren. Den unterschiedlichen Graphiken, die Szenen von der Schöpfungsgeschichte bis zum Turmbau zu Babel umfassen, ist der Bibeltext  in Hebräisch und Deutsch gegenübergesetzt. Schumachers Bilder wollen keine Illustration des Textes sein, sie zeigen vielmehr einen eigenen schöpferischen Prozess des Künstlers in der Auseinadersetzung mit dem Text auf.
 

Die Ausstellung, die vom 4. Februar. - 25. Februar. 2007 in den Räumen des Gemeindehauses und im Café Auszeit zu sehen ist, wird am Sonntag, den 4. Februar, um 10 Uhr im Rahmen eines Gottesdienstes mit anschließender Vernissage eröffnet.

 


 

 

2. September - 3. Oktober 2006

Sybille Lenz „Blickwinkel“
Aquarelle und Ölbilder 2006

Unter dem Titel „Blickwinkel“ steht die Ausstellung der Neuwiederin Sybille Lenz, die am Samstag, dem 2. September pünktlich zum Auftakt der „Langen Einkaufsnacht – Neuwied schläft nicht“ - um 18.30 Uhr im „Café Auszeit“ von Pfarrer Zupp eröffnet wird.
 
Gezeigt werden aktuelle Arbeiten in Öl und Aquarell. Mit dem Titel der Ausstellung spielt die Künstlerin bewusst mit der Mehrdeutigkeit des Begriffes in Bezug auf die gezeigten Bilder und lädt jeden Besucher ein, diesen für sich zu suchen.
 
Bei den Motiven handelt es sich um Menschen in exotischem Umfeld, Blumen-ansichten besonderer Art und die Darstellung von individuellen Augenblicken. Für regelmäßige Besucher im „Café Auszeit“ ist Sybille Lenz keine Unbekannte. Bereits vor einem Jahr hat eine erfolgreiche Ausstel-lung am gleichen Ort stattgefunden.

 


 

1. - 30. Juni 2006

Bläserklang im Gottesdienst
Ein Streifzug durch 3000 Jahre Gotteslob

In der Ausstellung „3000 Jahre Bläserklang im Gottes-Dienst“ wird nach den geschichtlichen Wurzeln der heutigen Posaunenarbeit in der Evangelischen Kirche als Ganzes gefragt. Der Blick geht dabei zurück in die Epoche des 19. Jahrhunderts, als die ersten Posaunenchöre entstanden. Eine der Wurzeln sind die Stadtpfeifer der Renaissance, denen die Bläserarbeit einen Teil ihres musikalischen Repertoires verdanken. Die Ausstellung führt aber noch weiter bis in die Zeit des Alten Testaments zurück, in der der Bläserklang als Zeichen für die Gegenwart Gottes verstanden wurde.
Auch die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte werden ausgiebig dargestellt, in denen die Posaunenchöre durch ihre Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit neue und zum Teil für die gesamte Kirchenmusik wegweisende Funktionen übernahmen und vielseitig in die Gesellschaft hineinwirkten.
Die Ausstellung wurde von dem Musikwissenschaftler Nils Niemann erarbeitet. Anhand von Instrumenten, Noten, Texten, Bildern und Klangbeispielen soll sie ein Stück Glaubens- und Musikgeschichte lebendig erfahrbar machen. Dabei wurden nicht nur neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch viele Anschauungsobjekte zusammen getragen.
Wer weiß zum Beispiel schon so genau, wie die Blasinstrumente aussahen, von denen die Bibel berichtet? Wie klangen sie, und wann entwickelten sich die Vorläufer unserer heutigen Trompeten und Posaunen?
Wer weiß schon, dass der heutige Name „Posaunenchor” sehr viel mit der Musizierpraxis der Reformationszeit zu tun hat?
Bedenkenswert ist auch, wie die Idee von der „Posaune Gottes” stets der Klangvorstellung und den Instrumenten der eigenen Zeit angepasst wurde und dadurch lebendig blieb.
In der epochenübergreifenden Darstellung werden weitere geschichtliche Zusammenhänge deutlich, die zum Nachfühlen, aber auch zur kritischen Auseinandersetzung anregen: So standen die Blasinstrumente wegen ihrer majestätischen Ausstrahlung oft im Spannungsfeld von Religion und Politik - nicht nur im Mittelalter oder im Barock, sondern leider auch in der Zeit des Nationalismus und unter der Naziherrschaft.
Die Ausstellung „Bläserklang im Gottes-Dienst”, ist als Wanderausstellung konzipiert und kann über den EPiD ausgeliehen werden.
Weiterführende Infos unter www.epid.de/ausstellung

Idee, Koordination und Ausführung:
Landesposaunenwart Siegfried Markowis
und Mitarbeiter des Posaunenwerkes
der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig
aus Anlass des 75. Jubiläums des
Posaunenwerkes Braunschweig 2005
Wissenschaftliche Konzeption,
Recherche, Redaktion:
Nils Niemann, Berlin,
Musikwissenschaftler und Germanist
Grafische Gestaltung
für Ausstellung und Plakat:
Ina Frey, fischhase
Information und Gestaltung GbR, Hannover
Ausstellungsausstattung
und technische Koordination:
Oliver Hess, Formverbund,
Büro für Designlösungen, Hannover


 

 


12. März - 8. April 2006

Kunstausstellung „Wenn unser Leben sich kreuzt“

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Ausstellung „Aufbruch und Verheißung“ mit den Kunstwerken aus Holz von Erwin Würth, die im vergangenen Jahr bei uns im Gemeindehaus zu sehen war?

Der gleiche Künstler wird nun im März und April 2006 wieder bei uns mit neuen Werken zu Gast sein.

Seine Ausstellung unter dem Titel „Wenn unser Leben sich kreuzt“ nähert sich auf ungewöhnliche Weise der Passions- und Fastenzeit. Ursprünglich entstanden als eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit Krankenhausseelsorgern widmet sie sich dem Thema Krankheit und den vielen anderen „Kreuzen“, mit denen wir es in unserem Leben zu tun haben.

Große Baumstämme, Äste und Wurzelstöcke sind als Exponate zu sehen und erzählen Lebensgeschichten. Die Objekte tragen Titel wie zum Beispiel „Durchkreuztes Leben“, „Zerbrochener Lebensrahmen“ oder „Ausgebrannt“ und laden den Betrachter zum Meditieren ein. Es sind Themen zum Reflektieren der eigenen Lebensgeschichte und des Glaubens. Sie erzählen von Höhen und Tiefen, von Hoffnung und Trauer, von Freud und Leid, von Abschied und Neubeginn.

 


 

 

5. Februar - 8. März 2006

Ausstellung zum Bibelsonntag

„Nichts ist Zufall.“ sagt Berenike Michalke. So sieht sie die Welt und das ist ihre Botschaft: In Gelb- und Orangetönen leuchten ihre Bilder. Starke Hell-Dunkel-Kontraste lassen Tiefe entstehen und die abstrakten Motive wirken fast wie gemalte Skulpturen.

Die Malerin aus Kasel bei Trier will Situationen einfangen, in denen die schöpferische Urkraft – der Geist Gottes spürbar wird. Da sieht man verschlungene Knoten, Wellenbewegungen, stilisierte Bäume, einen Christus mit Dornen-krone. „Ich bin ein religiöser Mensch, das ist in meinen Bildern drin,“ erklärt sie. Und lädt die Betrachter ein, nachzudenken über diese höhere Macht, die das Leben bestimmt.

Bei der Ausstellung, im Februar im Gemeindehaus wird sie anstelle von Titeln, den Bildern kurze Zitate von Rilke, Schiller und Bonhoeffer aber auch zum Teil Bibelverse zu ordnen Sie sollen helfen Michalkes Bildsprache zu deuten.

Inspirationen holt sich die Künstlerin auch aus der Musik. Sie singt im Trierer Bachchor, spielt Orgel, Querflöte und Gitarre. „Musik,“ so sagt sie, „ist für mich auch eine Leidenschaft. Doch das Malen steht  für mich an erster Stelle.“

Die Ausstellung ist vom 5. Februar bis 8. März im Gemeindehaus an der Engerser Straße zu sehen sein.

 

 

Ikonen seien in der orthodoxen Welt nicht nur Kunstgegenstand, sondern sie haben bis heute ihren festen Platz im Leben und Glauben der Menschen der orthodoxen Kirche. Sie hängen in Kirchen, Kapellen und über Hausaltären, sagt Ingrid Ripka und die Gläubigen leben intensiv mit den gemalten Bildern: Für sie ist jede Ikone das sichtbar gewordene Wort Gottes.
Die Ikonen Ausstellung im Gemeindehaus der Marktkirche wird am 26.Oktober um 17 Uhr eröffnet.
 
Öffnungszeiten der Ausstellungen:
Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
jeweils  von 15 -18 Uhr, freitags von 10 -12 Uhr

 

4. - 23. Oktober 2007
 

 

 
REFLEXIONEN Ingrid Wolf"Steig hinab in die Tiefe, suche nach Dir, finde Dich, dann werden aus deinen Narben Rosen wachsen". So formuliert es Ingrid Wolf selbst in einem ihrer Gedichte. Es lässt erahnen, dass die Konfrontation mit der Diagnose Krebs, die Erkrankte an ihre Grenzen führt und das bisherige Leben gänzlich verwandeln kann
In ihrem Bilderzyklus "Reflexionen" gelingt es ihr, Ängste und Trauer greifbar zu machen. "Auf dem Weg nach Morgen muss ich im Heute innehalten, um im Gestern die Antworten auf die Fragen von Übermorgen zu finden", schreibt sie und füllt damit die ewige Frage nach dem warum mit einem Sinn.
 
Ingrid Wolf wurde 1944 in Pforzheim geboren. Sie ist verheiratet und lebt seit 1994 in Dahn in der Pfalz. Bereits zwei Mal wurde sie in jungen Jahren mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Sie setzt sich künstlerisch mit ihrer Krankheit auseinander.
 
Öffnungszeiten der Ausstellungen:
Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
jeweils  von 15 -18 Uhr, freitags von 10 -12 Uhr

 
1. Juni - 2. Juli 2007

 

Rhythmus und Harmonie
Künstler des Kunstforums Westerwald im Café Auszeit

 


 


 


 


16. Mai – 11. Juni 2008
 
Märchenhaftes im Café Auszeit
 
Unter dem Motto „Märchen“ steht die Ausstellung von Antonia Fournier, die vom 16. Mai bis 11. Juni in den Räumen des Café Auszeit und des Gemeindehauses gezeigt wird.
Zu sehen sind Bilder und Illustrationen aus ihren Büchern, die sie gemalt, gezeichnet und geschrieben hat. Sie erschienen soeben in verschiedenen Verlagen.
Antonia Fournier studierte in Berlin an der Hochschule der Künste Grafik Design. Die Dipl. Grafikerin arbeitete zunächst in verschiedenen Konzernen und Agenturen. Seit 1999 lebt und arbeitet sie als freischaffende Grafikerin Schriftstellerin und Illustratorin im Westerwald. Seit 1982 macht sie Einzelausstellungen, beteiligt sich an Gruppenausstellungen und hält Lesungen aus ihren Büchern.
Die Protagonisten ihrer Bücher müssen Aufgaben erfüllen, Abenteuer bestehen, bis sie am Ende doch - wenn auch manchmal auf beschwerlichen Umwegen – ihr Ziel erreichen.
„Antoninchen, die kleine Waldfrau“ ist eine Geschichte, bei der man inmitten der Hektik unserer heutigen Zeit, in eine heile Welt, in ein Leben in und mit der Natur eintauchen kann. Wir können Antoninchen, die mit ihren Tieren ganz allein in einem Häuschen wohnt, durch das Jahr begleiten.
„Leopold Maus“ hat Hunger. Sein Streifzug durch die dunkle Nacht ist abenteuerlich. Erst am nächsten Morgen klärt sich alles auf.
So eben erschienen ist „Möchteschön und Schwarzpferdefuß“. Die kleine Hexe Möchteschön hat einen großen Wunsch. Sie möchte dem Teufelchen Schwarzpferdefuß gefallen. Aber es geschehen ganz furchtbare Dinge.
Wenn sie wissen wollen, wie die Geschichte ausgeht, dann kommen sie zur Lesung und Eröffnung der Ausstellung von Antonia Fournier am 16. Mai um 15.00 Uhr ins Café Auszeit an der Marktkirche.
 

 
20. Januar – 24. Februar 2008
 
Bilder der Bibel von Kees de Kort
 
Vielen sind sie bekannt, die Bilder zur Bibel von Kees de Kort.
Die Bilder der Schöpfungsgeschichte in ihren prallen Farben, die großen weit aufgerissenen Augen des blinden Bartimäus, nachdem er das Augenlicht durch die  Heilung Jesu wieder gefunden hat oder der verlorene Sohn in den Armen des Vaters.
Großformatig wird eine Auswahl dieser Bilder im Januar im Café Auszeit und im Gemeindhaus der Marktkirche zu sehen sein.
Ursprünglich waren diese Bilder des holländischen Malers Kees de Kort entstanden als Bilder für die Arbeit mit behinderten Menschen. Wegen Ihrer Eindrücklichkeit aber auch wegen ihrer Einfachheit erlangten sie bald internationales Ansehen und haben über Jahrzehnte die Arbeit im Kindergottesdienst, in Familiengottesdiensten, aber auch in  Kindergärten und Grundschulen geprägt.
Durch die deutsche Bibelstiftung Stuttgart wurden sie in der Buchreihe „Was uns die Bibel erzählt “ unzählige Male verbreitet. Die Kinder einer ganzen Generation sind mit diesen Bilder und so mit den Geschichten, die sie mit den Bildern in Verbindung bringen, aufgewachsen.
 
Die Ausstellung im Neuwied an der Marktkirche möchte die Bilder Kees de Korts würdigen, sie will aber auch dazu einladen sich durch die Bilder, neu den biblischen Gestalten und Ereignissen zu begegnen.
 

Eröffnung der Ausstellung:
Sonntag, 20. Januar 2008 mit einem Familiengottesdienst um 10 Uhr und anschließender Vernissage
 
Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
 
Lesung mit Bildern und Musik
Schöpfungszeit – Weihnachtszeit -  Passionszeit
Biblische Geschichten erleben
 
Die Feste des Kirchenjahres sind Orte des Lebens, ihre Bilder und Symbole spiegeln die spirituelle Lebendigkeit. Im Lesen und Hören der Texte und mit den Bildern von Kees de Kort untermalt von einfühlsamer Flöten und Klaviermusik möchten wir die Zuhörer auf eine Reise durch die Bibel und die christlichen Feste des Jahres mitnehmen.
 
Termin: Dienstag 26. Februar 2008, 20 Uhr
 
 
Bibelerlebnisprogramm für Grundschulklassen
 
Die Kinder der Grundschulen werden in die Ausstellung eingeladen, um die Bilder von Kees de Kort neu zu entdecken. Viele von ihnen haben im Religionsunterricht biblische Geschichten mit Hilfe der Bilder von Kees de Kort kennen gelernt.
Beim biblischen Erlebnisprogramm durch die Ausstellung werden die Bilder von Kees de Kort unter anderen Gesichtspunkten neu zusammen gestellt, um wichtige Themen des Lebens gemeinsam zu erspüren: Dabei werden Themen wie Vertrauen, Liebe oder Hoffnung durch die Bilder mit den Kinder gemeinsam auf spannende Weise entdeckt werden.
Eine jeweilige Anmeldung zum Erlebnisprogramm ist erforderlich. Die Grundschulklassen werden jeweils als einzelne Klassen das Erlebnisprogramm im Rahmen zweier Schulstunden durchlaufen.
Auskunft und Terminvereinbarung: Pfarrer Werner Zupp, Tel. 02631/25336

 

 
Historische Fotos der Marktkirche

 


 

30. Oktober – 25. November 2009

Im Jubiläumsjahr 125 Jahre Marktkirche Neuwied
Himmlisches Licht
Glasfenster in Neuwieder Kirchen
Fotografien von Marie Schäfer
 
Die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen!
 
Viele Neuwieder wussten es schon immer: Neuwieds Kirchen beherbergen einen unschätzbaren Reichtum von kunstvollen Glasfenstern, gestaltet von berühmten Künstlern. Künstler, die weit über die Landesgrenzen hinaus, mancher weltweit, Glasfenster in großen und kleinen Kirchen gemalt und gestaltet haben. Johannes Beek, Erhardt Klonk, Georg Meistermann, Bruder Lukas Ruegenberg, Paul Weigmann und viele andere.
Sie alle haben sich nicht mit der Vorstellung von schönen Farben und glatten Linien begnügt, wie Georg Meistermann es einmal beschrieb. Und er fährt fort: Ich muss den Raum kennen, ich muss ihn vor mir sehen, ich muss ihn begehen, mich darin aufhalten, um ein Raumgefühl zu bekommen. Und ich muss wissen, was da geschieht.  
Dann und nur dann entstehen Meisterwerke, verbinden sich Kirchenarchitektur und Glasfenster zu einer Einheit.
Figürliche und ornamentale Darstellungen erzählen das Heilsgeschehen aus dem Alten und Neuen Testament, sie erzählen aus einer Zeit, die zwei oder viele Jahrtausende zurückliegt. Andere Glaskunstwerke wagen Glaubensaussagen wie es dereinst sein wird, nachdem die Zeit vollendet ist.
Marie Schäfer hat die Glasfenster Neuwieder Kirchen porträtiert und zeigt anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Marktkirche Neuwied eine kleine Auswahl im Gemeindesaal.
Auf vielen Bildern ist die monumentale Architektur auf Grund des gewählten Blickwinkels zu sehen und der Betrachter erlebt die Einheit Glasfenster und Architektur. Andere Bilder erschließen dem Betrachter eine ganz neue Sicht, weil das hereinströmende Sonnenlicht Formen und Farben auf das Mauerwerk zaubert. Und bei einer dritten Gruppe von Bildern wird das Auge des Betrachters auf einen Ausschnitt konzentriert und er macht eine neue bewegende Entdeckung.
Die Ausstellung möchte alle Besucher anregen, die Kirchenarchitektur und die Glaskunstwerke „vor Ort“  in einer Stunde der Stille auf sich wirken zu lassen und zu genießen.
 
Ausstellungseröffnung am 30. Oktober 2009
Im Rahmen einer Vernissage

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag, Dienstag, Donnerstag 15.00 – 18.00
Freitag   10.00 – 12.00 und 15.00 – 18.00
Sonntag 11.00 – 12.00 und 15.00 – 18.00
 

 
28. August - 2. Oktober 2009

weg[zeichen]
Bilder und Holzobjekte von Christine Welter
 
Hin- und hergerissen zwischen Faszination und Ablehnung präsentiert die Künstlerin Christine Welter in Ihrer Ausstellung »weg[zeichen]« Fotografien, die sie am Rande von Wegen aufgenommen hat.

Weggeworfenes oder Liegengelassenes, Zerfallendes und sich Auflösendes vermitteln durch Form, Farbe und Struktur einerseits eine besondere Ästhetik und rufen gleichzeitig zu Widerspruch auf.
Jeder Gegenstand erzählt seine eigene Geschichte. Der Betrachter wird ermutigt, sich seine eigenen »inneren« Geschichten auszudenken. Und er wird angeregt zur Auseinandersetzung mit der Frage nach einem achtsamen und wachsamen Weg in und mit der Natur.
 
Im biblischen Buch Jeremia 31, 21 heißt es: Richte dir Wegweiser auf, setze dir Wegzeichen, richte dein Herz auf die Straße, auf den Weg, den du gegangen bist. Kehre um ...“
Dem Betrachter bleibt es überlassen die Wegzeichen  auf den Fotografien für sich zu deuten und zu entscheiden, ob sie Orientierung geben und den richtigen Weg zeigen oder eher zur Umkehr und Neuorientierung anregen.
 
Am Weg gefundene und bearbeitete Holzobjekte ergänzen die Ausstellung um weitere Wegzeichen.
 
Die Ausstellung wird am Freitag, den 28. August um 17 Uhr eröffnet und ist bis zum 2 Oktober zu den Öffnungszeiten des Café Auszeit zu sehen.

 


 

 

7. Mai - 2. Juni 2009

Neuwieder Ansichten
Bilder von Heiner Kussmaul

Unter dem Motto „Neuwieder Ansichten“ wird Dr. Heiner Kussmaul aus Waldbreitbach ab dem 7. Mai an seine Bilder im Gemeindehaus und im Café Auszeit an der Marktkirche präsentieren. Aus einer großen Auswahl an Ölbildern wird er vor allem Neuwieder Ansichten ausstellen, die viele Motive aus der Neuwieder Innenstadt aber auch Bilder aus den Stadtteilen zeigen.

Heiner Kussmaul, 1943 in Stuttgart geboren, beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit der Malerei und der Grafik. Seine ersten Ausstellungen zeigten Bildmotive aus Städten wie Stuttgart, München oder Marburg.

Später  verarbeitete er Eindrücke seiner Reisen in Bildern, so unter anderen  aus der Südsee, die Hawaii Impressionen oder auch Landschaften Lateinamerikas.

Seit 2005 widmet er sich zunehmend der abstrakten Malerei.

Auch im Kreis Neuwied hat er schon einige Ausstellungen, wie zum Beispiel im  Waldbreitbacher Rathaus oder im Schloss zu Engers gezeigt.

Die Konturen seiner gegenständlichen Bilder sind eher unscharf und haben durch ihre fliesenden Übergange einen fast  abstrakten Charakter, was zusätzlich durch die intensive Farbgebung unterstützt wird.

Knapp 30 Bilder stellt Heiner Kussmaul im Gemeindehaus und im Cafe Auszeit aus. Die Eröffnung seiner Ausstellung ist am Donnerstag, dem 7. Mai um 17 Uhr.