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2. Advent 2007: Adventsmarkt rund um die Marktkirche

Unter den Advents- und Weihnachtsmarktkennern gilt er inzwischen als Geheimtipp, der Adventsmarkt jeweils am 2. Advent rund um die Marktkirche. Das einzigartige Ambiente, die besondere Auswahl der Marktstände, aber auch das jährlich liebevoll vorbereitete Begleitprogramm machen ihn zu einem der besonderen Märkte in der Region.

 

Die Klänge des Herrnhuter Posaunenchores werden am Ende die Besucher  zum gemeinsamen Adventsliedersingen einladen, bevor mit dem Segen dieser sicherlich außergewöhnliche Markt seinen Pforten schließt.


 

Der Adventsmarkt lebt vom Ehrenamt
Marktkirchengemeinde begrüßte viele Besucher

NEUWIED. Die Marktkirchengemeinde hatte am zweiten Advent zum dritten Mal zu ihrem kleinen, aber feinen Adventsmarkt eingeladen. Dass im Schatten der Marktkirche eine ganz besondere Atmosphäre herrscht, stellen jedes Jahr mehr Besucher fest.
 
Foto: Jörg Niebergall

Leckereien, Schnitzereien und wertvolle Handarbeiten an ausgesuchten Ständen sorgten für ein breites Angebot, dazu gab es ein abwechslungsreiches Programm. Der Kinderchor "Crescendo" steuerte das Weihnachtssingspiel "Der Räuber Horificus" bei, Christa Drumm fesselte mit Geschichten über Weihnachtsbräuche, die Musikschule Klangwerk hatte ihre Gitarrenschüler ins Gemeindehaus geschickt, in dem auch eine Ausstellung Besucher anzog. Diese durften beim Offenen Weihnachtssingen unter Leitung von Kantor Thomas Schmidt aktiv werden.
"Unser Weihnachtsmarkt lebt vom riesigen ehrenamtlichen Engagement", macht Pfarrer Werner Zupp deutlich. "Alles ist von der Gemeinde organisiert, unsere Gemeindemitglieder opfern viel von ihrer Freizeit, um sich um den Standplan und -aufbau, die Elektrik und die Beschallung zu kümmern."
Ein Grund für den Erfolg des noch "jungen" Marktes, den nach Aussagen von Pfarrer Zupp deutlich mehr Gäste als im Vorjahr besuchten: Ein kleines Organisationskomitee wählt die Standbeschicker, von denen die meisten aus der Deichstadt kommen, bewusst aus. Deren Angebot stimmt offensichtlich.
"Viel Menschen kommen am Abend", hat Zupp beobachtet. "Sie wollen an der Schlussandacht teilnehmen und zu den Melodien des Posaunenchors singen."
Und dass das Gelände rund um die Marktkirche ein besonders schönes ist, machte der Vorschlag eines Besuchers deutlich: "Hier müsste man eigentlich auch Oster- und Erntedankmärkte ausrichten."   
Quelle: Rhein-Zeitung vom 12.12.2006, Foto: Jörg Niebergall
 

Wenn um 14 Uhr der Markt an der Marktkirche seine Pforten öffnet, so sind  es die Stimmen des Kinderchores Crescendo, die die Besucher zur Eröffnung und zur anschließenden Aufführung des Weihnachtssingspieles einladen. Weitere Programmpunkte an diesem Nachmittag sind das offene Adventsliedersingen mit Kantor Thomas Schmidt, die Weihnachtsmusik der kleinen Klangwerker von der gleichnamigen  Musikschule.
 
Auf dem Markt selbst finden sich ausgewählte Kunsthandwerkerstände, aber auch reichlich Möglichkeiten, sich in und um das Gemeindehaus an adventlichen Köstlichkeiten zu  erfreuen.
Wer neben allem Markttreiben ein wenig Ruhe sucht, der ist in die geöffnete Marktkirche eingeladen, in der stündlich Geschichten an den verschiedenen Krippen vorgelesen werden.